China drängt mit offener KI auf den Markt. Achim Barth warnt vor Risiken für Datenschutz und Souveränität – und plädiert für digitale Kompetenz und verantwortungsvollen KI-Einsatz.
Datenschutzexperte Achim Barth warnt vor den Folgen smarter Sprachmodelle aus Fernost
Mit dem überraschenden Release des chinesischen KI-Modells DeepSeek V3-0324 ist erneut Bewegung in den globalen KI-Markt gekommen. Das 700 Milliarden Parameter starke Sprachmodell übertrifft westliche Alternativen in bestimmten Anwendungsfeldern bereits deutlich – und das, obwohl China bislang eher durch seine digitale Abschottung bekannt war. Experten wie Achim Barth, Datenschutzberater und Vortragsredner, sehen in dieser Entwicklung nicht nur technologischen Fortschritt, sondern auch eine wachsende Gefahr: den Verlust digitaler Souveränität im Westen.
Während sich OpenAI, Google DeepMind und Anthropic auf geschlossene Systeme mit klaren Compliance-Richtlinien fokussieren, setzt China zunehmend auf Open-Source-Modelle. Ein Widerspruch zur eigenen Internetpolitik? Nicht unbedingt. Beobachter erkennen dahinter eine gezielte Strategie nach dem Prinzip „Commoditize your complements“: KI-Software wird entwertet, um den Absatz chinesischer Hardware weltweit zu stärken – vergleichbar mit früheren Mustern in der Auto- oder Solartechnikindustrie. Der Westen könnte dabei nicht nur wirtschaftlich, sondern auch gesellschaftlich an Einfluss verlieren, warnt Barth. Mehr zur chinesischen KI-Strategie auf Wikipedia.
Achim Barth: Datenschutz braucht Intuition – besonders im KI-Zeitalter
In seinem Vortrag „Datenschutz in Zeiten von KI„, zeigt Achim Barth auf, welche Herausforderungen sich durch den Einsatz intelligenter Systeme ergeben – vor allem dann, wenn sie auf Massendaten aus sozialen Netzwerken, Recruiting-Plattformen oder Unternehmensanwendungen zugreifen. „Künstliche Intelligenz ist nur so verantwortungsvoll wie der Mensch, der sie bedient“, betont Barth. „Doch wenn wir die Kontrolle über diese Systeme an autoritäre Staaten verlieren, wird Datenschutz zur Illusion.“
Ein zentrales Problem sei, dass viele Verbraucher nicht zwischen echten digitalen Innovationen und cleveren Manipulationstechnologien unterscheiden könnten. Gerade bei automatisierten Bewerbungsprozessen, Chatbots oder scheinbar harmlosen KI-Hilfen im Alltag bestehe das Risiko, dass Verbraucherdaten systematisch erfasst und fremdgenutzt werden – oft unbemerkt und ohne Zustimmung.
Digitale Kompetenz als Schutzschild für die Zukunft
Barth plädiert deshalb für einen bewussteren Umgang mit KI-Anwendungen und warnt vor blindem Vertrauen in große Sprachmodelle – ganz gleich, ob sie aus den USA oder China stammen. Seine Empfehlung: „Menschenverstand und Intuition bleiben die wichtigsten Werkzeuge im Umgang mit digitalen Technologien.“ Für Bürger sei es essenziell, sich mit Datenschutz, digitaler Selbstbestimmung und dem strategischen Einsatz von Künstlicher Intelligenz auseinanderzusetzen.
Der Vortrag richtet sich nicht nur an Unternehmen, die KI in ihren Prozessen nutzen wollen – etwa im Recruiting oder Kundenservice -, sondern vor allem an Verbraucher, die verstehen möchten, wie tiefgreifend die neuen Systeme unseren Alltag durchdringen. Compliance, Datenschutz und der Erhalt unserer Freiheit im digitalen Raum sind zentrale Themen, die in Zukunft nicht mehr nur Juristen, sondern jedes Individuum betreffen werden.
Weiterführende Informationen zu Chinas Open-Source-Strategie und den globalen Implikationen finden Sie z. B. im KI-Podcast auf Heise.de zur internationalen KI-Konkurrenz.
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email : ba***@ba***************.de
Die Barth Datenschutz GmbH berät Unternehmen praxisnah und lösungsorientiert in den Bereichen Datenschutz, IT-Sicherheit und KI-Compliance. Unter der Leitung von Achim Barth unterstützt das Team über 200 Firmen dabei, rechtliche Vorgaben verständlich umzusetzen – und daraus echte Chancen zu entwickeln. Der Fokus liegt auf konstruktiver Aufklärung, digitaler Souveränität und sicheren Prozessen im Zeitalter künstlicher Intelligenz.
Achim Barth ist geprüfter Datenschutzbeauftragter, zertifizierter IT-Sicherheitsberater und gefragter Vortragsredner. Mit seiner langjährigen Erfahrung unterstützt er Unternehmen dabei, Datenschutz nicht als Hürde, sondern als strategischen Vorteil zu verstehen – besonders im Umgang mit neuen Technologien wie Künstlicher Intelligenz. In Vorträgen, Workshops und als Autor vermittelt er komplexe Themen verständlich, praxisnah und mit dem Fokus auf digitale Selbstbestimmung und sichere Innovation.
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